Am Morgen ist der Fisch noch frisch
So sind wir in der Dämmerung zum Fischereihafen im Norden von Beruwela aufgebrochen. Ein geschäftiges Treiben. Jede Menge Fisch und Schalentiere, Haie und Rochen und so manches andere Getier wechseln den Besitzer. Fahrradhändler haben es eilig, ihren Fisch mit Eis abzudecken und ins Landesinnere aufzubrechen. Thunfisch wird in Laster verladen. Nach 7.00 Uhr wird es schon ruhiger und ein Großteil der Ware ist verkauft.
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Hängt an der Wand und hat 13 Seiten
Während unserer Orientreise haben wir im Niltal einige der zahlreichen Relikte der Pharaonenzeit besucht. Besonders beeindruckt haben mich die Präzision und Detailtreue der vielen Schmuckelemente, Schriftzeichen und Darstellungen. Dass diese dreitausendfünfhundert Jahre alten Abbildungen auch unserem heutigen ästhetischen Empfinden entsprechen, ist eines der großen Wunder Ägyptens. Sehen wir uns die Qualität der Hieroglyphen auf dem roten Granitobelisken in Karnak an, die schöne Schwägerin des Wesirs Amenophis III im Ramose-Grab, die Schriftzeichen in Originalfarben oder die Darstellungen der Opferdarbringungen - auch die des Pharao.
Entdeckt - so steht es auf dem Deckblatt des Kalenders, der mir diese wunderbaren Dinge jeden Tag in unsere Wohnung bringt. Dass meine kleine Galerie Deckblatt und dreizehn Monate umfasst, sollte euch nicht stören.

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Natur und Kultur in zwei Tagen
Schnell war es gebucht, das Ausflugspaket zu den Sehenswürdigkeiten Sri Lankas. Lang ist die Fahrt auf den schmalen, holprigen und verstopften Straßen! Wir sind in einer kleinen Gruppe unterwegs. Alle buddhistischen Kraftfahrer werfen in Kalutara am Gangatilaka Vihara, einem Tempel mit weithin sichtbarer Dagoba, eine Münze in die Sammelkasse und sprechen ein kleines Gebet. Mit dieser spirituellen Lebensversicherung sind wir für Weiterfahrt und gesunde Rückkehr gut gerüstet.
Wir verlassen die Küstenstraße und fahren durch endloses Grün. Reisfelder, Kautschukplantagen und Teesträucher säumen die schmalen Straßen. Dazwischen überall Hütten und Menschen, die geschäftig ihrem Tagwerk nachgehen. Der Besuch einer Elefantenstation, in der alte Arbeitselefanten und verletzte Tiere ein Zuhause haben, ist recht touristisch ausgerichtet. Zweimal am Tag werden die Tiere zum Baden an den Fluss geführt. Nicht nur für die Tiere, sondern auch für die zahlreichen Besucher Höhepunkte. Am Nachmittag beziehen wir in Kandy unser Hotel hoch über der Stadt. Ein kurzes Bad im erstaunlich kühlen Hotelpool und schon geht es wieder los - zum Zahntempel. Von diesem bedeutenden buddhistischen Heiligtum sowie von den Höhlentempeln in Dambulla möchte ich noch separat berichten.
Im Morgengrauen startet unser Ausflug in den zweiten Tag. Sehr interessant und informativ ist der Besuch in einem Gewürzgarten und so manche Ayurvedatinktur wechselt den Besitzer. Wir besuchen einen Hindutempel und die Höhlentempel in Dambulla. Sigiriya, einen 185 m hohen Felsen und UNESCO Weltkulturerbe ist unser nächstes Ziel. Am Fuße des Felsens befinden sich symmetrische Wasserbecken und Badeanlagen. Über Stufen und eine Wendeltreppe aus Stahl erreicht man in luftiger Höhe die an einer überhängenden Felswand thronenden Wolkenmädchen. Die Fresken stammen aus dem 5. Jahrhundert und sind Reste von ca. 500 Gemälden. Nach schweißtreibendem Aufstieg genießen wir auf dem Plateau mit seinen Ruinen den Rundumblick vom Löwenfelsen.

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Heute keine Reise sondern Pixel
Am 19.07.2008 ist es soweit. Brigitte und Roberto, meine langjährigen Freunde, heiraten. Eine Hochzeit mit allem, was dazu gehört - und ich darf sie mit meiner Kamera begleiten. Nun ist es Winter geworden, die Fotos liegen im Schrank. Zeit, sich noch einmal an die schönen Stunden zu erinnern! Ich habe eine leichte und beschwingte Präsentation gewählt, so wie mir diese Hochzeit auch in Erinnerung bleiben wird.

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