Träumen Entdecken Reisepixel

29.9.2009

5 Akureyri - Hauptstadt und Perle des Nordens

Abgelegt unter: Island, Bildberichte, Reisen — l.kokel @ 14:07

Wasserfall der Götter

…das bedeutet  Godafoss  der Sage nach. Hier sollen im Jahr 1000 die alten Götterbilder versenkt worden sein, um das Christentum zu entwickeln und zu stärken.

Beginnen wir aber am See Myvatn. Durch einen Lavaaufbruch gelangen wir zur Höhle Grjotagja   mit einem heißen Wasserbecken. Ein besonderes Motiv sind die Pseudokrater am Seerand. Hier hat sich ca. 2.000°C heiße Lava über ein wasserhaltiges Gelände geschoben. Der Wasserdampf drängt explosionsartig nach oben und die Lavaoberfläche reißt kraterförmig auf. Pseudo - da bei diesen Kratern niemals Material ausgeworfen wird.

Nach dem Godafoss machen wir einen kleinen Stadtbummel in Akureyri. Die Hauptstadt und Perle des Nordens  ist mit ca. 17.000 Einwohnern die viertgrößte Stadt des Landes und die größte außerhalb des Großraums Reykjavik. Wahrzeichen ist die Kirche hoch über der Innenstadt. Das Restaurant Bautinn ist eine Empfehlung, da kaufen wir auch gleich noch ein leckeres Brot!

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17.9.2009

4 Wir wollen die Sonne sehen

Abgelegt unter: Island, Bildberichte, Reisen — l.kokel @ 10:18

Vielfalt im Norden

Am Meer scheint die Sonne - steht in der Zeitung. Also nichts wie los, Vorräte fassen, baden und waschen im warmen Bottich…….

Wir fahren entlang der Küste nach Husavik, mit über 2000 Einwohnern ein zentraler Versorgungspunkt der Region. Aber wir wollen in Husavik auch baden! Außerhalb, an der Küste, wartet ein Bottich mit 38°C warmem, mineralhaltigem Wasser aus dem Erdinneren auf uns. Da übernachten wir auch und genießen den Sonnenuntergang.

 

Unser nächstes Ziel ist der See Myvatn und seine Umgebung. Das Hochtemperaturgebiet mit Dampfkraftwerk, Solvataren (Schwefelgruben), Fumarolen (Dampf) und Schlammtöpfen sowie der Krater Krafla sind lohnende Ziele. Im aktivsten Vulkangebiet Islands beieindruckt mich die Vulkanspalte Leirhnjukur am meisten. In den Jahren 1975-1984 kam es immer wieder zu Ausbrüchen. Gut sichtbar, der schwarze Lavastrom umspülte dabei die höher gelegenen Stellen. Überall Dampft es, der Boden ist porös und stellenweise warm.

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16.9.2009

3 Jökulsa a Fjöllum

Abgelegt unter: Island, Bildberichte, Reisen — l.kokel @ 13:53

Wasser marsch

Der imposante Wasserfall am Ende der Schlucht Drekagil eröffnet den Reigen der Wasserspiele. Unser Ziel sind die mächtigen Fälle im Jökulsargljufur-Nationalpark. In einer bis zu 120 m tiefen, 29 km langen canyonartigen Schlucht liegen die großen Wasserfälle Selfoss, Hafragilsfoss, Rettarfoss, Vigabergsfoss und mit dem Dettifoss der Größte Europas.

Nach zwei anspruchsvollen Wasserdurchfahrten, einem kleineren Wasserfall, Lavafeldern und einem kurzen Stück Ringstraße nehmen wir wieder Piste unter die Räder und erreichen den Dettifoss um die Mittagszeit - es ist bewölkt. Grau stürzen gewaltige Wassermassen in die Schlucht. Wir wandern flußaufwärts zum Selfoss - es ist bewölkt. Das Wasser verteilt sich hier über einen längeren Abschnitt und bildet viele unterschiedliche Sturzbäche. Uns gefällt der Selfoss besser als sein großer Bruder.  Etwas später erreichen wir flußabwärts den Hafragilsfoss - es ist bewölkt. Hier ist ein interessantes Farbenspiel zu beobachten, wenn sich graues Gletscherwasser mit frischem Quellwasser mischt und das noch am schwarzen Lavasand-Ufer.

Auf der anderen Seite der Schlucht übernachten wir am Camp Vesturdalur und wandern am nächsten Tag zum roten Aschekegel Rausholar. Am Nachmittag sind wir wieder an den Schluchten - es regnet. Auch bei nicht optimalem Fotowetter haben wir dieses Naturschauspiel mit allen Sinnen erlebt, außerdem lassen flaue Fotos Raum zur Gestaltung!

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12.9.2009

2 Vom Gletschereis zum Kratersee

Abgelegt unter: Island, Bildberichte, Reisen — l.kokel @ 16:20

Wechselbäder an der Askja

Durch Sand-und Lavawüste dringen wir weiter ins nördliche Hochland vor. An der Hütte Dreki schlagen wir unser Lager auf - Schlechtwetterausrüstung mit Heckzelt! Wir wollen die Askja besuchen, einen 50 km² großen Vulkankrater mit zwei Kraterseen und das Gebiet zu Fuß entdecken.

Der Morgen überrascht uns mit Sonnenschein und zügig brechen wir auf. Vom 8 km entfernten Parkplatz geht es zu Fuß weiter. Ich hoffe auf gutes Licht  für Fotos und Sonne für ein Bad im Kratersee Viti. 1875 entstand nach einem Vulkanausbruch der 12 km² große Kratersee Öskjuvatn, der mit 217 m auch der tiefste See Island ist und eben sein kleiner Bruder - Viti. Das schwefelhaltige grau-grüne Wasser ist ca. 23°C warm.

Ich muß dort unten am Kratergrund baden! Nach einer ausführlichen Wanderung steigen wir in den Krater ab. Ein herrliches Bad, nur der Schwefelgestank ist heftig. Kurz entschlossen ziehe ich nur das Nötigste an. Ab zum klaren, aber kühlen großen Kratersee. Doch oh Schreck, da schwimmen verdächtige braune Knorpel im Wasser!? - Poröser Bimsstein ist so leicht, dass er nicht untergeht. Das Wasser ist wirklich nicht warm, aber nach dem Bad fühl ich mich super. Das Abendbrot im Sonnenschein und der “schönste” Berg Islands, der Herdubreid, im Abendlicht - Island pur.

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10.9.2009

1 Island

Abgelegt unter: Island, Bildberichte, Reisen — l.kokel @ 23:49

Der Einstieg

Bevor wir mit unserer Islandreise starten, möchte ich noch einen Tip los werden. Ihr kennt Anne und Maik von der Kategorie Hochzeit. Die Beiden sind nun auf einer Reise 7 Monate durch Südamerika. Bilder und Info´s auf ihrer Homepage:  reisen.lowsix.de   Schaut doch mal vorbei, für Interessierte gibt es einen ähnlichen Aboservice per Mail, wie auf dieser Seite.

Island empfängt uns mit Nieselregen, die Wolken hängen niedrig. Das Ausschiffen geht problemlos und schnell verlassen wir den Hafen. Serpentinen lassen uns schnell den Wolken näher kommen, ein letzter Blick hinunter zum Hafen - ist da schon ein Sonnenstrahl?

Unser erstes Ziel ist der Gletscher Vatnajökull. Seine Eisschicht ist bis 1000 Meter dick. Mit einer Fläche von 8 450 km² ist er halb so groß wie Thüringen und damit der deutlich größte Gletscher Europas. Schnell haben wir unsere Vorräte ergänzt und die asphaltierte Ringstraße verlassen. Auf Pisten wollen wir zum Camp am Gletscherrand. Doch da sind schon die ersten Flüsse zu queren, das kenn ich noch aus Zambia im südlichen Afrika!  Alles ganz schön viel und wir übernachten direkt an der Furt. Später kommt  ein Ranger vorbei - Campen verboten - aber da wir direkt vom Schiff kommen, drückt er beide Augen zu.

Der Berg Kverkföll mit seinem Gletscher Kverkjökull befindet sich am Rand eines der größten Hochtemperatur-Gebiete Islands. In unmittelbarer Nähe des Eises treten heiße Dämpfe und Quellen aus der Erde, ja sogar direkt unter dem Eis speist eine heiße Quelle ein Flüßchen. Das warme Wasser hat im Gletschereis eine Höhle mit herrlich blauem Eis entstehen lassen. Ein guter Platz an diesem total verregneten Urlaubstag.

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8.9.2009

Hurra Island

Abgelegt unter: Island, Bildberichte, Reisen — l.kokel @ 17:16

Vorschau

Dem Menschen kann man es wirklich nicht recht machen. Ist daheim Sonnenschein und warmes Wetter, müssen es eben Schnee und Eis, Regen und  kühle Temperaturen sein.

Demnächst - Rundreise durch Island im August. Unser Track beginnt in Seydisfjördur  Richtung West.

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7.9.2009

1 Orientreise - Eine Reise um das östliche Mittelmeer

Abgelegt unter: Orient, Bildberichte, Reisen — l.kokel @ 21:12

Ein Auto - Zwei Reisende - Drei Kontinente

Im März 2008 ist es endlich soweit. Ich stehe mit unserem fertig beladenen Toyo in Genua am Hafen und warte auf die Fähre nach Tunis. Die Reise führt entlang der Mittelmeerküste durch 6 Länder. Einen kleinen Überblick habe ich für alle Interessierten zusammen gestellt. Später werde ich noch ausführlich von den vielen Höhepunkten dieser außergewöhnlichen Reise berichten.

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5.9.2009

2 Von Kerak zum Toten Meer

Abgelegt unter: Orient, Bildberichte, Reisen — l.kokel @ 15:38

Kreuzritter und Bademoden in Jordanien

Eine imposante Burgruine besuchen wir in Kerak. Kreuzritter haben diese Anlage im 12.Jahrhundert errichtet. Von diesem strategisch günstig gelegenen Ort sehen wir bereits unser nächstes Reiseziel - das Tote Meer.

Wir fahren tief unter Meeresspiegelniveau. Es wird heiß und bei ca. 400 Meter unter normal Null haben wir das Ufer erreicht. Im Abendlicht streben wir unserem Tagesziel, dem Wadi Mujib mit seiner vorgelagerten Landzunge entgegen. Ein Abendbad im Salzwasser, das Licht ist gut, das Wasser warm. Doch Vorsicht, der durchschnittlicher Salzgehalt liegt bei 28%, maximal 33% (Mittelmeer 3%)! Es brennt in den Augen, der Auftrieb ist enorm, schwimmen fällt schwer und wir treiben einfach so dahin. Das gegenüber liegende Ufer ist bereits Israel und das Militär fordert uns bei Dämmerung auf, den Strand zu verlassen - Campen streng verboten. Mit unserem Geländewagen erklimmen wir eine steile Anhöhe - niemand hat`s gesehen! Von unserm Nachtplatz sehen wir die Lichter israelischer Fahrzeuge gegenüber, hoffentlich eine ruhige Nacht!

Ein Badetag am Toten Meer, aber freitags ist man an einem solchen Ort nicht allein. Nach einigen überfüllten Limousinen kommt eine kleine Dorfgemeinschaft mit LKW. Alle sind nett und wollen sich mit uns fotografieren. Eine junge Studentin treibt später im Wasser an mir vorbei. Nicht´s passiert, hier badet man so!

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