Wandertage im Nationalpark
Wir verweilen noch einige Tage im Nationalpark Vikos Aoos. Vom Örtchen Monodendrion aus besuchen wir das kleine Kloster Agia Paraskevi mit sehr schönen Fresken. Kleine Gassen, Cafes und ein gutes Restaurant an der Platane machen Monodendrion für uns so richtig sympathisch. Natürlich gab es auf unserer Reise nicht nur Sonnenschein. Da sich die wenigsten vorstellen können, wie man bei Regen in einem so kleinen Fahrzeug lebt, heut mal ein Bild vom Frühstück im Auto!
Unser nächstes Lager schlagen wir an der Steinbogenbrücke über den Voidomatis auf. Von hier wandern wir zum Kloster Ag. Anargiron, da versperrt uns doch eine fette Erdkröte den Weg! Vom Lager an der nächsten Steinbogenbrücke über den Aoos starten wir zu einer größeren Wanderung zum Bergkloster Moni Stomiu.
Schon seit Tagen beobachten wir die Wetterentwicklung mit Spannung. Führt uns doch die “Königsetappe” über 1.200 Höhenmeter zum Sattel am Drakolimni und weiter Richtung Drachensee. Doch zuvor besuchen wir den wohl schönsten Naturbadeplatz Griechenlands. Tief in den Fels hat sich das kleine Bächlein Potami Rogovo geschnitten und dabei abgerundete Naturbadebecken geschaffen. Hier übernachten wir auch. Es hat geschneit! Der nächste Morgen ist klar, der Himmel blau - schnell erreichen wir den drei Kilometer entfernten Ort Mikro Papingo. Hier beginnt der schweißtreibende Aufstieg zur Schutzhütte am Sattel. Die Aussicht ist phantastisch, wir queren Schneefelder und Blicken vom Sattel aus auf die umliegenden schneegesprenkelten Gipfel. Wir wandern noch ins nächste Tal Richtung Drachensee und dann wieder retour. Das Abendessen schmeckt besonders gut in Dias Gasthaus!
Griechenland hat mich wirklich angenehm überrascht. Es gab tolle Standplätze am Meer, Pisten und Wanderungen im Gebirge, Pflanzen und Tiere zum Staunen UND es gab am Abend fast immer eine Gaststätte mit lecker Essen - nicht alltäglich bei unserer Art zu reisen!


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Hallo Welt, hier sind die Krügers
Es ist geschafft, die Bilder vom Hochzeitsfest sind gesichtet und sortiert. Die Auswahl umfasst ca. 180 Bilder in zwei Galerien. Ich wünsche allen, besonders aber den Hochzeitsgästen viel Vergnügen beim Stöbern. Bildbestellungen gebe ich an Ralf weiter, der über die weiteren Modalitäten informiert.

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Natur pur in den Bergen Griechenlands
Karin und Ralf sind noch bei der Bilderauswahl
Zeit, noch etwas von unserer Urlaubsreise zu berichten.
Auf Pisten fahren wir in den kleinen, aber feinen Pindos-Nationalpark. Im Herzen des Parkes schlagen wir unser Lager auf und erkunden die Umgebung zu Fuß. Unglaublich, in den Pfützen am Weg wimmelt es von Bergmolchen und Rotbauchunken. Wir wollen sie beim Liebesspiel nicht stören und wandern am Fluß entlang weiter. Urige Natur, Moose, unbekannte Pflanzen und viele Orchideen entdecken wir an diesem Nachmittag.
Nach einer ruhigen Nacht geht es zuerst auf Pisten und später auf der Straße der Steinbogenbrücken zum Nationalpark Vikos Aoos weiter. Die Schlucht des Aoos-Flusses trennt ein mächtiges Bergmassiv mit Gipfeln von 2.500 bis 2.600 Meter. Vom Vikos-Balkon fallen die Felswände ca. 600 Meter zum Schluchtengrund. Wir suchen uns in der Nähe einen ruhigen Rastplatz. Im Abendlicht liegen die schneebedeckten Gipfel und ein leckeres Abendbrot vor uns und etwas später 2 leere Bierbüchsen neben uns.


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die…. zwischen Himmel und Erde schwebenden
Ein idealer Ort für Gebet und Buße, die 250-300 Meter hohen Steinsäulen ragen aus dem zerklüfteten Felsmassiv. Nein nicht im Elbsandsteingebirge, sondern in der Nähe von Trikala-Griechenland.
Im 14.Jahrhundert wurde hier das erste Kloster gegründet, aber bereits in früherer Zeit hatten Eremiten diesen schroffen und abweisenden Landstrich für sich entdeckt. An Leitern, in Netzen und Körben erklommen sie die steil in den Himmel ragenden Felsen, um in der Abgeschiedenheit zu beten und Buße zu tun.
In der Blütezeit waren es 24 Klöster. Einige davon sind restauriert und laden zur Besichtigung ein. Schaut man genau, kann man auf einigen anderen Felsgipfeln noch einige Ruinenreste erkennen. Zum Glück müssen wir die Klöster nicht mehr mit Leitern oder in Netzen erklimmen, es gibt gut gesicherte Aufstiege, zum Teil allerdings schweißtreibend über viele Stufen.
Wir erreichen die Region am Nachmittag und haben von unserem Nachtplatz an der Taverne Arsenis einen guten Blick auf das Felsmassiv. Wir stärken uns für den nächsten Tag mit Grillfleisch und erfahren noch so manche Anekdote vom Wirt - ein griechisches Urgestein! Am nächsten Tag erkunden wir die Klöster, die für meinen Geschmack recht touristisch aufbereitet sind. Trotzdem beeindrucken Landschaft und Architektur - ein Höhepunkt unserer Reise!


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