Träumen Entdecken Reisepixel

20.7.2010

04 Pindos Teil 2

Abgelegt unter: Suedosteuropa, Bildberichte, Reisen — l.kokel @ 22:27

Wandertage im Nationalpark

Wir verweilen noch einige Tage im Nationalpark  Vikos Aoos. Vom Örtchen  Monodendrion  aus besuchen wir das kleine Kloster  Agia Paraskevi  mit sehr schönen Fresken. Kleine Gassen, Cafes und ein gutes Restaurant an der Platane machen Monodendrion für uns so richtig sympathisch. Natürlich gab es auf unserer Reise nicht nur Sonnenschein. Da sich die wenigsten vorstellen können, wie man bei Regen in einem so kleinen Fahrzeug lebt, heut mal ein Bild vom Frühstück im Auto!

Unser nächstes Lager schlagen wir an der Steinbogenbrücke über den  Voidomatis  auf. Von hier wandern wir zum Kloster  Ag. Anargiron,  da versperrt uns doch eine fette  Erdkröte  den Weg! Vom Lager an der nächsten Steinbogenbrücke über den Aoos starten wir zu einer größeren Wanderung zum Bergkloster  Moni Stomiu.

Schon seit Tagen beobachten wir die Wetterentwicklung mit Spannung. Führt uns doch die “Königsetappe” über 1.200  Höhenmeter zum Sattel am  Drakolimni  und weiter Richtung  Drachensee.  Doch zuvor besuchen wir den wohl schönsten Naturbadeplatz Griechenlands. Tief in den Fels hat sich das kleine Bächlein  Potami Rogovo  geschnitten und dabei abgerundete Naturbadebecken geschaffen. Hier übernachten wir auch. Es hat geschneit! Der nächste Morgen ist klar, der Himmel blau - schnell erreichen wir den drei Kilometer entfernten Ort  Mikro Papingo.  Hier beginnt der schweißtreibende Aufstieg zur Schutzhütte am Sattel. Die Aussicht ist phantastisch, wir queren Schneefelder und Blicken vom Sattel aus auf die umliegenden schneegesprenkelten Gipfel. Wir wandern noch ins nächste Tal Richtung Drachensee und dann wieder retour. Das Abendessen schmeckt besonders gut in  Dias Gasthaus!

Griechenland hat mich wirklich angenehm überrascht. Es gab tolle Standplätze am Meer, Pisten und Wanderungen im Gebirge, Pflanzen und Tiere zum Staunen UND es gab am Abend fast immer eine Gaststätte mit lecker Essen - nicht alltäglich bei unserer Art zu reisen!

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13.7.2010

Karin und Ralf - Die Bilder

Abgelegt unter: Hochzeit, Fotografie — l.kokel @ 16:38

Hallo Welt, hier sind die Krügers

Es ist geschafft, die Bilder vom Hochzeitsfest sind gesichtet und sortiert. Die Auswahl umfasst ca. 180 Bilder in zwei Galerien. Ich wünsche allen, besonders aber den Hochzeitsgästen viel Vergnügen beim Stöbern. Bildbestellungen gebe ich an Ralf weiter, der über die weiteren Modalitäten informiert.

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8.7.2010

03 Pindos Teil 1

Abgelegt unter: Suedosteuropa, Bildberichte, Reisen — l.kokel @ 21:57

Natur pur  in den Bergen Griechenlands

Karin und Ralf sind noch bei der Bilderauswahl :-) Zeit, noch etwas von unserer Urlaubsreise zu berichten.

Auf Pisten fahren wir in den kleinen, aber feinen  Pindos-Nationalpark. Im Herzen des Parkes schlagen wir unser Lager auf und erkunden die Umgebung zu Fuß. Unglaublich, in den Pfützen am Weg wimmelt es von Bergmolchen und Rotbauchunken. Wir wollen sie beim Liebesspiel nicht stören und wandern am Fluß entlang weiter. Urige Natur, Moose, unbekannte Pflanzen und viele Orchideen entdecken wir an diesem Nachmittag.

Nach einer ruhigen Nacht geht es zuerst auf Pisten und später auf der Straße der  Steinbogenbrücken  zum Nationalpark  Vikos Aoos  weiter. Die Schlucht des Aoos-Flusses trennt ein mächtiges Bergmassiv mit Gipfeln von 2.500 bis 2.600 Meter. Vom  Vikos-Balkon  fallen die Felswände ca. 600 Meter zum Schluchtengrund. Wir suchen uns in der Nähe einen ruhigen Rastplatz. Im Abendlicht liegen die schneebedeckten Gipfel und ein leckeres Abendbrot vor uns und etwas später 2 leere Bierbüchsen neben uns.

 

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4.7.2010

02 Meteora-Kloester

Abgelegt unter: Suedosteuropa, Bildberichte, Reisen — l.kokel @ 18:05

die…. zwischen Himmel und Erde schwebenden

Ein idealer Ort für Gebet und Buße, die 250-300 Meter hohen Steinsäulen ragen aus dem zerklüfteten Felsmassiv. Nein nicht im Elbsandsteingebirge, sondern in der Nähe von Trikala-Griechenland.

Im 14.Jahrhundert wurde hier das erste Kloster gegründet, aber bereits in früherer Zeit hatten Eremiten diesen schroffen und abweisenden Landstrich für sich entdeckt. An Leitern, in Netzen und Körben erklommen sie die steil in den Himmel ragenden Felsen, um in der Abgeschiedenheit zu beten und Buße zu tun.

In der Blütezeit waren es 24 Klöster.  Einige davon sind restauriert und laden zur Besichtigung ein. Schaut man genau, kann man auf einigen anderen Felsgipfeln noch einige Ruinenreste erkennen. Zum Glück müssen wir die Klöster nicht mehr mit Leitern oder in Netzen erklimmen, es gibt gut gesicherte Aufstiege, zum Teil allerdings schweißtreibend über viele Stufen.

Wir erreichen die Region am Nachmittag und haben von unserem Nachtplatz an der Taverne  Arsenis  einen guten Blick auf das Felsmassiv. Wir stärken uns für den nächsten Tag mit Grillfleisch und erfahren noch so manche Anekdote vom Wirt - ein griechisches Urgestein! Am nächsten Tag erkunden wir die Klöster, die für meinen Geschmack recht touristisch aufbereitet sind. Trotzdem beeindrucken Landschaft und Architektur - ein Höhepunkt unserer Reise!

 

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