Den Tropen ein Stück näher
Sri Lanka im Januar. Herrlich warmes Wasser im Indischen Ozean und eine tropische Vegetation im Landesinneren. Mal ohne unser “Hotel Sachsenruh” ging es per Bahn nach Frankfurt und mit Direktflug nach Colombo, die Hauptstadt Sri Lankas. Dank eines auf der Hauptausfallstrasse der 2 Millionen Metropole Autogramme gebenden Gesangsstars herrschten chaotische Verhältnisse stadtauswärts. Mit dem zweitbesten Fahrers von Sri Lanka gelang uns durch einfaches Überqueren des Grünstreifens die Weiterfahrt auf der Gegenfahrbahn - Ganz gefahrlos - der Gegenverkehr zeigte sein Kommen durch Lichthupe an.
Unser ruhiges Hotel in Beruwela war nur gering ausgelastet und wir wurden rundum verwöhnt. Baden, ruhen, wandern, Massage abholen und Schmuck gucken - die Zeit verging im Flug. Bei einen zweitägigen Ausflug lernten wir die wichtigsten Sehenswürdigkeiten kennen. Zwei rundum gelungene Wochen - und ich habe endlich mein Fotowissen durch Buchstudium und Fotopirsch erweitert. Eine kleine Kostprobe in der Galerie.

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Am Morgen ist der Fisch noch frisch
So sind wir in der Dämmerung zum Fischereihafen im Norden von Beruwela aufgebrochen. Ein geschäftiges Treiben. Jede Menge Fisch und Schalentiere, Haie und Rochen und so manches andere Getier wechseln den Besitzer. Fahrradhändler haben es eilig, ihren Fisch mit Eis abzudecken und ins Landesinnere aufzubrechen. Thunfisch wird in Laster verladen. Nach 7.00 Uhr wird es schon ruhiger und ein Großteil der Ware ist verkauft.
Noch eine Info an die mail-Abonnenten. Ich hoffe, dass die kurze Infomail in allen Fenstern ansprechend und vollständig dargestellt wird. Bei Problemen bitte kurz melden.

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Natur und Kultur in zwei Tagen
Schnell war es gebucht, das Ausflugspaket zu den Sehenswürdigkeiten Sri Lankas. Lang ist die Fahrt auf den schmalen, holprigen und verstopften Straßen! Wir sind in einer kleinen Gruppe unterwegs. Alle buddhistischen Kraftfahrer werfen in Kalutara am Gangatilaka Vihara, einem Tempel mit weithin sichtbarer Dagoba, eine Münze in die Sammelkasse und sprechen ein kleines Gebet. Mit dieser spirituellen Lebensversicherung sind wir für Weiterfahrt und gesunde Rückkehr gut gerüstet.
Wir verlassen die Küstenstraße und fahren durch endloses Grün. Reisfelder, Kautschukplantagen und Teesträucher säumen die schmalen Straßen. Dazwischen überall Hütten und Menschen, die geschäftig ihrem Tagwerk nachgehen. Der Besuch einer Elefantenstation, in der alte Arbeitselefanten und verletzte Tiere ein Zuhause haben, ist recht touristisch ausgerichtet. Zweimal am Tag werden die Tiere zum Baden an den Fluss geführt. Nicht nur für die Tiere, sondern auch für die zahlreichen Besucher Höhepunkte. Am Nachmittag beziehen wir in Kandy unser Hotel hoch über der Stadt. Ein kurzes Bad im erstaunlich kühlen Hotelpool und schon geht es wieder los - zum Zahntempel. Von diesem bedeutenden buddhistischen Heiligtum sowie von den Höhlentempeln in Dambulla möchte ich noch separat berichten.
Im Morgengrauen startet unser Ausflug in den zweiten Tag. Sehr interessant und informativ ist der Besuch in einem Gewürzgarten und so manche Ayurvedatinktur wechselt den Besitzer. Wir besuchen einen Hindutempel und die Höhlentempel in Dambulla. Sigiriya, einen 185 m hohen Felsen und UNESCO Weltkulturerbe ist unser nächstes Ziel. Am Fuße des Felsens befinden sich symmetrische Wasserbecken und Badeanlagen. Über Stufen und eine Wendeltreppe aus Stahl erreicht man in luftiger Höhe die an einer überhängenden Felswand thronenden Wolkenmädchen. Die Fresken stammen aus dem 5. Jahrhundert und sind Reste von ca. 500 Gemälden. Nach schweißtreibendem Aufstieg genießen wir auf dem Plateau mit seinen Ruinen den Rundumblick vom Löwenfelsen.

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